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Signalbereiche in Diagrammen

Veröffentlicht: Freitag, 3. November 2017 | 0 Kommentar(e)
 
Die Signalbereiche sind ein praktisches Feature der Messinstrumente, um Teile einer Skala hervorzuheben. Sie ermöglichen Ihnen, die Skala z. B. in einen grünen, gelben und roten Teil zu unterteilen. So können Sie auf einen Blick beurteilen, ob ein Wert "gut" oder "schlecht" ist. In LL23 wurde diese Funktion auf die Diagramme ausgeweitet.

Man verwendet die Signalbereiche in Diagrammen genau gleich wie in den Messinstrumenten. Mit dieser neuen Funktion können Sie z. B. X-Achsenbereiche hervorheben, wenn Sie die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Teil des Diagramms lenken wollen. Nehmen Sie das folgende Beispiel. Es zeigt die Einnahmen pro Tag im Jahr 2017.

Sehen Sie den Ausschlag im Juni? In diesem Fall hatte das Unternehmen im Sommer eine Rabattaktion durchgeführt. Nun heben wir den Zeitraum im Diagramm hervor, in dem dieses Angebot gültig war. Fügen Sie einfach einen neuen Signalbereich auf der X-Achse für die entsprechende Zeit ein. Die Grenzen für den Bereich könnten auch durch Formeln oder Variablen festgelegt werden. Und Sie können eine beliebige Anzahl von Signalbereichen in Ihrem Diagramm haben.
Das fertige Diagramm sieht so aus - Sie können jetzt deutlich sehen, dass das Angebot ein riesiger Erfolg war, obwohl Sie dadurch vielleicht die Verkäufe im restlichen Jahr kannibalisiert haben.

Wenn es Ihnen lieber ist, können Sie den Signalbereich auf den Achsbereich anstatt auf das Diagramm selbst beschränken. Durch die Änderung von Aussehen und Farbe - natürlich alles frei konfigurierbar - sieht es dann so aus (Nahaufnahme):

Das Gleiche gilt auch für die y-Achse, um z. B. das angestrebte Umsatzband hervorzuheben:


Und wenn Sie immer noch nicht genug haben, können Sie sogar beides kombinieren. Dies bietet leistungsstarke neue Visualisierungsmöglichkeiten, die sowohl die Lesbarkeit Ihrer Diagramme verbessern als auch Ihren Daten Bedeutung verleihen.




Autor: Jochen Bartlau
Entwicklungsleiter List & Label

Jochen Bartlau leitet als Geschäftsführer die Softwareentwicklung bei combit. Microsoft .NET und Agiles Projektmanagement sind zwei seiner Steckenpferde. Der technikbegeisterte Physiker verbringt seine Freizeit am liebsten mit seiner Familie.


  


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